Vogel des Jahres 2025 - der Hausrotschwanz

 

 

Klein, flink und ein gern gesehener Gast in Bayerns Gärten: Der Hausrotschwanz hat es an die Spitze geschafft und ist

Vogel des Jahres 2025.

 

Er ist ein lebhafter Singvogel, der häufig in Gärten, Hinterhöfen und Parks unterwegs ist, weil er dort gute Bedingungen zum Brüten findet. Zu erkennen ist er an seinem namensgebenden rostroten Schwanz, das restliche Gefieder ist eher dunkel.

 

Meist noch bevor man ihn sieht, macht der männliche Hausrotschwanz mit seinem rauen Gesang auf sich aufmerksam. Er ist ein echter Early Bird – schon ein bis zwei Stunden vor Sonnenaufgang ist er aktiv und lässt seine unverwechselbare Gesangsstrophe lautstark erklingen. Damit ist er eine der ersten Stimmen im morgendlichen Vogelkonzert Hausrotschwänze wirken oft nervös und agil: Sie sitzen selten still, sondern flitzen umher, knicksen mit den Beinen und zittern mit dem Schwanz.

 

Den Winter verbringt der Hausrotschwanz traditionell in Nordafrika oder dem Nahen Osten. Immer öfter bleiben aber einige Vögel den Winter über im Freistaat. Als Kurzstreckenzieher nutzen sie die milderen Winter in Bayern. Als Jahresvogel steht der Hausrotschwanz für naturnahe und artenreiche Gärten, in denen er genug Insektennahrung findet.

 

Er vertritt außerdem die Gruppe der Gebäudebrüter, zu der auch Haussperling und Schwalben zählen. Zur Wahl angetreten war der Vogel des Jahres 2025 mit dem Slogan „Mut zur Lücke“, weil er sein Nest gerne in Maueröffnungen, auf Balken oder unter Vordächern an Gebäudestrukturen baut, die aber durch Sanierungen immer seltener werden.

 

Wer etwas für den Hausrotschwanz tun möchte, sollte darauf achten, den eigenen Garten oder Balkon möglichst naturnah und strukturreich zu gestalten. Mit einem Nistbrettchen unterm Dach oder Halbhöhlen als Nistkasten kann man ihm den Nestbau erleichtern. In offenen Mauernischen sucht er nach Spinnen und Insekten als Nahrung.

 

copyright Friedrich Schauer

 

 

Gemeinschaftsfläche im Brunnenviertel Februar /März 2025

März 2025

 

Die ersten Blüten des Jahres, Winterlinge, Wildkrokusse und Schneeglöckchen sind zu sehen und bieten an sonnigen Tagen Bienen Nahrung an! Stieglitze bevölkern den Ahorn am Rand der Fläche und der Star ist aus dem Süden zurückgekehrt und zeigt sich in voller Pracht.

Mit dem „Frühjahrsputz“ sollten wir uns aber noch einige Wochen Zeit lassen. Abgestorbenen Pflanzenteile und Laub am Boden schützen vor Frost und Trockenheit. Insekten, ihre Eier, Larven und Puppen sowie andere Kleintiere überwintern darin. Entfernen wir Stängel und Laub zu früh, vernichten wir die nächste Generation und verringern unter anderem das ohnehin karge Nahrungsangebot für die Vögel und ihren Nachwuchs.

 

Lieber zunächst nur schauen und staunen!

copyright Brigitte Schneider

 

25.06.2025 ehda-Blühstreifen um 21.00 Uhr

 

  • die Nachtkerze öffnet Ihre Blüten
  • die Katzenminze bekommt Besuch
  • das Gieß-Team ist wegen anhaltender Hitze/Dürre unterwegs      

 

Benjeshecke im Park aufgebaut

01. März 2025

 

Fleißige Helfer haben sich am 1. März bei eisiger Kälte zusammengefunden und eine Benjeshecke aufgebaut. 

Damit wollen wir vielen Kleintieren und Vögeln eine Heimat, Brutstelle und Schutz bieten. Es wird spannend was und wer sich hier ansiedeln wird. 

copyright Irmi Paikert-Schmid

 

Gemeinschaftsfläche im Brunnenviertel im Juni

 

14.06.2025 ehda-Blühstreifen 

 

 

LBV Fläche im Ortspark Kirchheim im Juni

 

Blutweiderich, Natternkopf, Witwenblume, Thymian und Wolfsmilch blühen. Einige Nachtkerzen sind auf der Fläche, die brauchen nur noch wenige Tage, dann blühen sie auch nachts. Die Karden entwickeln sich herrlich.

  

27.06. auf der LBV-Fläche/Ortspark

 

 

Bürgergarten: so schön blühts schon im Mai und Juni

 

Die LBV-Parzellen in den Kirchheimer Bürgergärten 2025

 

Nach Beendigung der Landesgartenschau im Oktober 2024 setzten wir einige Pflanzen von unserer kleinen Schaufläche beim Pavillon des Freundeskreises auf eine unserer Parzellen um und waren neugierig, was aus ihnen und aus den bereits seit 2024 dort wachsenden Stauden werden würde.

 

 

Farblich dominieren Mai/Juni die blauen Blüten des Staudenleins, daneben violett blühender Schnittlauch und rosafarbener Klee, weißes Mädesüß, die ebenfalls weißen Gänseblümchen und Disteln, roter Klatschmohn, orange leuchtendes Habichtskraut, zarte Kamille, gelb-grüne Zypressen-Wolfsmilch und noch einiges mehr. Nicht alles haben wir gepflanzt, manches hat sich selbst angesiedelt und kann jetzt wachsen.


Ein Blickfang ist die mächtige Brennnessel, auf die mehrere heimische Schmetterlingsarten ihre Eier legen und die als Futterpflanze für deren Raupen dient. Alles ist heimisch und wird von Wildbienen, Käfern und Schmetterlingen genutzt.


Wir sind gespannt, was dann im Hochsommer zu sehen ist.

copyright Irmi Paikert-Schmid

 

Termine 2025

 

  • März: Dienstag, 11.03.2025, 19 Uhr Vortrag Fledermäuse - sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren
  • April: Dienstag, 08.04.2025, 19 Uhr offenes Treffen mit Kurzvortrag "Hausrotschwanz - Vogel des Jahres 2025"
  • Mai: Dienstag, 20.05.2025, 19 Uhr Vortrag "der vogelfreundliche Garten"
  • Mai: Mittwoch, 21.05.2025, ab 16 Uhr: gemeinsam besuchen wir den LBV-Biodiversitätsgarten in München (mit Führung)
  • Juni: Dienstag, 10.06.2025, 19 Uhr offenes Treffen
  • Juli: Dienstag, 08.07.2025, 19 Uhr Vortrag Nistkästen - Hilfe bei Wohnungssuche für Haupt- und Nachmieter 
  • August: Dienstag, 12.08.2025, 17 Uhr, ca 1 Std - Naturlehrpfad Grub, Treffpunkt Parkplatz Info-Point, Prof-Dürrwächter-Platz 1, Grub
  • September: Dienstag, 09.09.2025, 19 Uhr offenes Treffen
  • Oktober: Dienstag, 14.10.2025, 19 Uhr offenes Treffen
  • November: Dienstag, 11.11.2025, 19 Uhr offenes Treffen
  • November: Dienstag, 18.11.2025, 19 Uhr Vortrag Dr. Norbert Schäffer, "aktuelles aus dem Natur- und Artenschutz"
  • Dezember: Dienstag, 09.12.2025, 19 Uhr Weihnachtsfeier